💫Die Bereitschaft Fehler zu machen: der Schlüssel zur Entwicklung von Anwendungs- Kompetenzen
In der letzten Woche ist mir in der Arbeit mit Führungskräften und Beratern wieder aufgefallen, dass eine seltsame Ansicht für das Erwerben von Kompetenzen vorherrscht.
Ich unterscheide gerne zwischen…
📌der Wissenskompetenz- die wir uns recht schnell aneignen können. Nie war der Zugang zu Wissen so einfach zugänglich, wie heute.
📌 der Methodenkompetenz- auch die können wir uns noch recht schnell aneignen. Oft sind die Methoden-Werkzeugkoffer prall gefüllt. Aber Methodenvielfalt bedeutet noch lange nicht, dass ich in der Lage bin diese stimmig und kontextbewusst einzusetzen.
📌 der Anwendungskompetenz- die wir uns erarbeiten in dem wir Anwenden, Tun, Erfahrungen sammeln und natürlich darin auch immer wieder Fehler machen. Fehler sind nicht mehr, aber auch nicht weniger als das Fehlen an Erfahrung.
Jeder Meister, jeder Experte hat auf dem Weg dort hin unzählige Fehler gemacht, ist gegen Wände gelaufen, hat sich blutige Nasen geholt und ist zwischendurch auf dem Allerwertesten gelandet.
Schließlich entscheidet auch unsere
📌 persönliche Kompetenz darüber ob wir zum Erfolg, zur Meisterschaft zum Expertentum gelangen. Denn ich muss mich- meine Art des Denkens, Fühlens, Wahrnehmens, meine Impulse, typologischen Gaben und Gefährdungen gut kennen und mich selbst führen können, um mich im Erwerb meiner Kompetenzen zu reflektieren und zu lenken.
In einer Welt, die den Erfolg meist glorifiziert, und Misserfolge ausblendet oder anprangert, statt auch die Lernschritte darin anzuerkennen und zu würdigen, glauben einige Menschen ihnen würde mit der Wissens- und Methodenkompetenz die Anwendungskompetenz gleichzeitig kostenlos, intravenös mitgeliefert.
Oder sie trauen sich mit dem Erlernten nicht in die Erfahrung, weil die Angst vorm Scheitern und davor Fehler zu machen zu bedrohlich erscheint.
Schade, denn wie viele potenzielle Meister und Experten bleiben dieser Welt vorenthalten, weil sie darauf hoffen vom Himmel zu fallen.🤷🏻♀️
Für mich ist der Mut Fehler zu machen und das Scheitern in Kauf zu nehmen das, was uns in unserer Entwicklung voranbringt. Es sind die Herausforderungen und Misserfolge, die uns lehren, resilienter und einfallsreicher zu werden.
Die entwicklungsförderliche Fehlerkultur kannst Du beginnen in Dir selbst zu kultivieren, um sie dann auch im Umgang mit Deinen Mitmenschen zu gestalten.
Meiner Erfahrung nach sind Entwicklungs- und Veränderungserfolge deutlich schneller sicht- und messbar, wenn wir uns wieder erlauben Fehler zu machen. Und die Angst vorm Scheitern entpuppt sich häufig nur als Hirngespinst.
Ich glaube Scheitern ist häufig eher die Folge davon, dass wir uns nicht erlauben zu lernen und Fehler zu machen.
Was meinst Du?
Lust auf Entwicklung mit mir? Dann melde Dich gern zum kostenfreien Impulse-Call und wir schauen wie ich Dich unterstützen kann😊
Herzlichst,
Treya❤️
1 Comment
Great article! I really appreciate the clear and detailed insights you’ve provided on this topic. It’s always refreshing to read content that breaks things down so well, making it easy for readers to grasp even complex ideas. I also found the practical tips you’ve shared to be very helpful. Looking forward to more informative posts like this! Keep up the good work!