
UM–BRUCH, AUS–EINANDER–SETZUNG. ENT–SCHEIDUNG, ENT–TÄUSCHUNG…Fast in jeder Unterhaltung begegnen uns grade diese oder ähnliche Begriffe. Sie scheinen ein Stück weit Ausdruck und Teil unserer aktuellen Zeitqualität zu sein. Es ist als ob wir dazu aufgefordert sind uns zu positionieren, uns von dem zu lösen, was uns nicht mehr entspricht, den Kurs zu ändern und uns neu auszurichten auf das, was werden und sein will.
Vieles, was einst im Leben fest verankert schien, hat -mehr oder weniger bemerkt- an Bedeutung verloren. Aktuelles nährt und befriedet nicht mehr so wie zuvor, sondern löst Unverständnis, Unmut, Frust oder Orientierungslosigkeit in uns aus. Die Strukturen, die wir uns aufgebaut haben, mögen zwar aufrechterhalten werden können, doch erfüllen sie uns noch? Vielleicht schmeckt der Job nicht mehr, Beziehungen fühlen sich wie ausgedient an, und Freundschaften erscheinen fremd geworden. Sogar Orte, die einst vertraut waren, fühlen sich nicht mehr stimmig an. Fragen wie „Ist das noch mein Weg?“ oder „Gehöre ich hier noch hin?“ drängen sich auf. Und inmitten dieser Gedanken suchen wir plötzlich nach dem Sinn in allem, doch wohl am ehesten nach dem Sinn und der Stimmigkeit in uns.
Einige von uns verspüren den Ruf nach Neuem, nach frischem Wind und unbekannten Ideen. Andere sehnen sich nach Freiheit und neuen Möglichkeiten, um aus den engen Grenzen des bisherigen Lebens auszubrechen. Und dann gibt es jene, die das Vibrieren eines energetischen Feldes spüren, eine Bewegung des Bewusstseins, die sie leitet und sie zu einem wirkungsvollen Beitrag bewegt.
Der Tanz des Umbruchs…
hilft uns dann dabei alte Strukturen aufzubrechen, Muster zu verändern und uns aus der Komfortzone heraus zu wagen. Manchmal geschieht dies durch bewusste Entscheidungen, manchmal werden wir durch Schicksalsschläge herausgefordert und haben gefühlt keine andere Wahl und fühlen uns von dem Umbrechenden gestaltet statt den Umbruch selbst zu gestalten.
Die Reise der Auseinandersetzung…
führt uns dazu unsere Systeme, Beziehungen und Strukturen, die uns bisher Orientierung gegeben, oder uns festgehalten, uns unter unseren Möglichkeiten gehalten haben zu hinterfragen. Wir haben die Chance uns zu entwirren, um uns als Individuen im Kontakt, verbunden mit uns selbst, der Welt und etwas Größerem darüber hinaus zu erfahren. Und aus dieser Individualität heraus können wir dann selbstermächtigt vollumfänglich Ja oder Nein sagen und den Weg einschlagen der für uns, so wie wir jetzt sind stimmig ist.
Die Kraft der Ent-Scheidung, …
Wir gehen mit unserem Ja und sagen dadurch an anderer Stelle Nein. Vielleicht weil wir schon wissen was dann kommt, vielleicht wählen wir aber auch ganz bewusst das Ungewisse, weil wir spüren einem ausgetüftelten Plan zu folgen wäre wieder der alte Weg. Wir sagen Nein und sagen dazu zu etwas anderem Ja. Wir scheiden uns, gehen häufig dadurch auch getrennte Wege. Mal im Guten und mal nicht, denn nicht immer gelingt uns im Kontakt der friedliche Scheideweg.
Entscheidungen polarisieren nunmal und von unserer Entscheidung mit Betroffene reagieren mal mit Verständnis, mal mit Freude und mal mit Frust oder Ablehnung. Aus Sorge vor den Konsequenzen, oder aus Angst andere zu ent-täuschen halten wir das was für uns Not-wendend wäre zurück und entscheiden oft lange nicht. Doch irgendwann kommt dann der Punkt, an dem wir wissen wir kommen um’s Ent-Scheiden nicht mehr drumrum… egal wie lange wir uns nicht ent-scheiden (was auch eine Entscheidung ist 😉) irgendwann führt uns das Leben mehr oder weniger holprig doch auf unseren Weg. Denn unterm Strich können wir niemand anders sein als der/die wir nunmal sind.
Die Klarheit der Ent-Täuschung…
Wir erkennen das wir vielleicht „falschen“ oder nicht mal kommunizierten, unklaren Wünschen und Erwartungen hinterher gelaufen sind. Manchmal erkennen wir auch, dass wir Potenziale und Möglichkeit gesehen und gelebt haben, die sich aber an diesem Ort, in diesem Projekt, in dieser Beziehung in der ich bin nicht manifestieren wollen oder können.
Diese einströmende Klarheit der Erkenntnis der Täuschung tut oft weh. Doch- wie ein Pflaster, dass man endlich ruckartig abgelöst hat, ist die Enttäuschung als Ende der Täuschung oft auch erlösend und befreiend… denn jetzt ist Raum für den „Tausch“ es entsteht Raum und Platz für etwas Neues in dem ich mich einbringen kann, wie es für mich grade sinnvoll und sinnerfüllend, befriedend und stimmig ist.♥️ Jetzt kann ich das was mir nicht (mehr) entsprach, oder das was (noch) nicht reif für mich ist tauschen gegen das was jetzt zu mir passt und mir entspricht.
Solltest Du Dich in diesen Zeilen wieder finden und in Resonanz gehen… lass Dir sagen- auch wenn Dir diese Zeiten der Veränderung und des Wandels manchmal Angst einflößen… sie sind vollkommen normal und natürlich. Und Du bist mit solchen Prozessen alles andere als allein. 💫🔮💫
Wenn es Dir gelingt Dich nicht gegen diese Phasen zu sträuben, nicht zu glauben das alles was grade passiert gegen Dich gerichtet ist, sondern wenn Du die Perspektive einnimmst dass es FÜR DICH ist, auch wenn Du es vielleicht grade nicht erkennen kannst, dann gelingt es Dir viel leichter und selbstbestimmter diese Phasen Deines Lebens bewusst zu gestalten.
Es ist eine Zeit in der Du neu Position beziehen darfst. Deine bisherige Art des Lebens kritisch hinterfragen darfst, ob sie noch dem entsprecht wie und wer Du heute bist. Ob Dein Beruf Dich noch erfüllt oder Du mit dem was Du kannst und noch erreichen magst vielleicht an anderer Stelle eine größere Wirkkraft und sinnerfülltere Befriedung erfährst.
Was eine Chance FÜR DICH und auch für die Menschen und Projekte mit und in denen Du künftig wirken wirst ♥️♥️♥️
Von Herzen,
Treya